Sensorik

Ein Elektrofahrrad ist ein Hybridfahrzeug, es hat zwei Antriebe: Mensch und Motor.

Damit der Motor passend zum Fahrverhalten des Fahrers unterstützt, muss die Motorsteuerung Informationen über Geschwindigkeit und Trittverhalten des Fahrers haben. Einfache Systeme messen mittels eines Bewegungssensors am Pedal, ob bzw. wie schnell getreten wird und unterstützen dann daran angepasst. Dazu messen sie die Geschwindigkeit des Rads, denn bei 25 km/h (45 km/h bei schnellen E-Rädern/S-Pedelecs) muss sich der Motor abschalten. Diesen Systemen fehlt die Information, mit welcher Kraft ins Pedal getreten wird, wodurch die Unterstützung nicht immer als sehr harmonisch wahrgenommen wird.

Es gibt immer mehr Systeme mit Drehmomentsensoren (auch Kraftsensoren), diese können die Kraft und die Trittfrequenz messen und die Unterstützung daher deutlich feiner an das Fahrverhalten anpassen.