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Die Modellpallette an E-Lastenrädern ist breit und hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Um einen Überblick zu erhalten, lassen sich zwei- und dreirädrige Modelle unterscheiden. Die wesentlichen Stärken und Schwächen dieser beiden Varianten werden im Folgenden gegenüber gestellt.  

Zweirädrige E-Lastenräder
Die zweirädrigen E-Lastenräder sind agil und besonders bei höheren Geschwindigkeiten dem Fahrverhalten von Fahrrädern sehr ähnlich.  Mit zwei Rädern sind Bordsteinkannten kein großes Problem und man kann auch mal zwischen geparkten Autos durch  fahren.
Dafür sind zweirädrigen E-Lastenräder bei kurzen Stopps etwas schwerer zu halten als dreirädrige. Das Gewicht kann zur einen oder anderen Seite kippen, so dass man darauf achten sollte einen zweifüßigen Fahrradständer zu haben.

Dreirädrige E-Lastenräder
Das große Plus bei dreirädrigen Lastenrädern ist ihre Stabilität, die bei niedrigen Geschwindigkeiten ein sehr ruhiges und sicheres Fahren erlaubt. Die Gefahr, dass man beim Anhalten umkippt, entfällt. Das Fahrverhalten ist beispielsweise in Kurven etwas anders als bei Zweirädern, doch daran kann man sich schnell gewöhnen.
Ebenfalls muss man sich an die Breite der Räder gewöhnen,  beispielsweise beim Umfahren von Schlaglöchern oder beim Befahren von engen Fahrradwegen. Bordsteinkanten und zugeparkte Zufahrten können ein echtes Ärgernis werden. Zudem ist das E-Lastenrad mit drei Rädern nicht so wendig, wie sein zweirädriges Pendant.