Im Alltag, auf dem Weg zur Arbeit und im Job

Die übliche Pendelreichweite mit dem Elektrofahrrad ist zehn Kilometer. Das entspricht den meisten Alltagswegen und etwa 45 Prozent der Arbeitswege.

Bei dichtem Berufsverkehr ist man mit dem E-Rad meist schneller als mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Es gibt weder Stau, noch Umsteigen. Das gilt für den Weg zum Einkaufen genauso wie für den Arbeitsweg.

Weil man beim E-Rad nicht so sehr in die Pedale treten muss, kommt man auch kaum ins Schwitzen. Anzughosen bleiben sauber, weil die meisten E-Räder einen geschlossenen Kettenkasten haben. Und größere Einkäufe lassen sich mit wenig Anstrengung und den richtigen Taschen leicht transportieren.

Für bestimmte Berufsgruppen ist das Elektrorad auch eine Alternative zum Dienstfahrzeug (bspw. häusliche Krankenpflege oder Ärztin mit Hausbesuchen), zum Motor-Roller mit Verbrennungsmotor (bspw. Pizzaservice) oder zum Transporter (bspw. Paketdienste). Auch für Fuhrparks von Unternehmen oder Fahrten auf dem Betriebsgelände sind E-Räder eine praktische Lösung. Für viele Gewerbe sind auch elektrische Lastenräder eine gute Alternative.

Aus der Praxis

In Bremen waren einige Pflegedienste nach einer ausgiebigen Testphase so überzeugt von ihren Pedelecs, dass sie sich im Anschluss gleich mehrere davon angeschafft haben. Manche hatten schon vor der Testphase klassische  Fahrräder als Dienstfahrzeuge zu Verfügung gestellt. Diese wurden aber bei weitem nicht so häufig und mit derartiger Begeisterung genutzt, wie jetzt die E-Räder. Mehr dazu → hier.